BikePass ist das hauseigene Produkt der CSW.AGENCY: ein digitaler Fahrradpass, mit dem sich Fahrräder und E-Bikes online registrieren, per QR-Codierung markieren und bei einem Verkauf sauber übertragen lassen. In diesem Beitrag geben wir einen Blick hinter die Kulissen des Projekts – von der Ausgangsfrage über die technische Architektur bis zur SEO-Strategie mit fünf eigenen Landingpages.
Warum ein digitaler Fahrradpass?
Die Zahlen rund um den Fahrraddiebstahl in Deutschland sind seit Jahren ernüchternd. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2024 werden hierzulande rund 246.000 Fahrräder pro Jahr gestohlen – und weniger als 10 Prozent dieser Fälle werden aufgeklärt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert den durchschnittlichen Schaden auf etwa 1.270 Euro je Fall. Europaweit gehen Schätzungen von drei bis vier Millionen gestohlenen Rädern pro Jahr aus – statistisch verschwinden in Europa sieben Fahrräder pro Minute.
Ein zentraler Grund für die niedrige Aufklärungsquote: Die meisten Räder sind nicht eindeutig ihrem Besitzer zuzuordnen. Wer den Kaufbeleg verlegt hat und die Rahmennummer nicht kennt, kann sein Eigentum im Fall der Fälle kaum nachweisen. Genau hier setzt BikePass an. Wer sein Fahrrad registrieren möchte, legt online in wenigen Schritten einen digitalen Pass mit Rahmennummer, Fotos und Eigentumsnachweis an – und macht sein Rad damit identifizierbar.
Was BikePass ist: Register, App und BikePass ID
BikePass verbindet drei Bausteine zu einem System. Das Fundament ist das Online-Register, in dem jedes Rad mit seinen Daten hinterlegt wird. Darauf aufbauend macht die Fahrradpass-App den Pass alltagstauglich: Besitzer verwalten ihre Räder digital, haben Rahmennummer und Dokumente immer dabei und können bei einem Verkauf das Eigentum direkt in der App auf den Käufer übertragen – ein Vorgang, der mit Papier-Pass und Kaufbeleg bislang erstaunlich umständlich war.

Der dritte Baustein ist die BikePass ID: zwei QR-Aufkleber im Format 30 × 30 mm, wetter- und UV-beständig, die fest am Rahmen angebracht werden. Der Code verknüpft das Rad sichtbar mit seinem Eintrag im Register – Finder, Käufer oder Polizei können den Status eines Rades direkt abrufen. Die BikePass ID kostet einmalig 34,99 Euro und ist mit der ADFC-Systematik kompatibel; die Registrierung selbst ist kostenlos. Rund 4.500 Kunden nutzen BikePass bereits, und ein Live-Zähler auf der Startseite dokumentiert seit Dezember 2025 das Ausmaß des Diebstahlproblems in Echtzeit.
Die Technik dahinter: React-App, WordPress und ein eigenes Plugin
Technisch besteht BikePass aus zwei Welten, die bewusst getrennt sind. Die eigentliche Anwendung – Registrierung, Fahrradverwaltung, Eigentumsübertragung – läuft als React-App unter app.bikepass.eu. Die Marketing-Site bikepass.eu dagegen ist ein WordPress mit WooCommerce-Shop für die BikePass ID.

Für die Inhaltsseiten haben wir uns gegen einen Page-Builder und für ein eigenes WordPress-Plugin entschieden. Es rendert die Marketing- und Ratgeberseiten als versionierte Templates mit eigenem Design-System – Tailwind-Utilities, GSAP-Animationen, zentrale Design-Tokens. Der Vorteil: Jede Seite liegt als Code vor, Änderungen durchlaufen einen Review, und das Design bleibt über alle Seiten konsistent, statt in einem Builder auseinanderzulaufen. Inzwischen liefert das Plugin in Version 2.5 dreizehn Seiten aus. Es ist derselbe Anspruch, den wir als Agentur im Webengineering an Kundenprojekte anlegen – nur eben am eigenen Produkt.
SEO als Produktstrategie: fünf Seiten für fünf Suchintentionen
Ein Produkt wie BikePass wird nicht über Markensuche gefunden, sondern über Problemsuche: Menschen googeln nach Schutz vor Diebstahl, nach Codierung, nach Registrierung. Als SEO-Agentur aus Düsseldorf haben wir das Thema deshalb von Anfang an als Keyword-Cluster gedacht und die Site-Struktur daraus abgeleitet. Das Ergebnis sind – neben der Startseite – vier thematische Landingpages, jede auf eine klar abgegrenzte Suchintention zugeschnitten:
- E-Bike-Besitzer: Gerade hochpreisige Pedelecs sind attraktive Diebstahlziele. Die Seite zum E-Bike Diebstahlschutz bündelt Schutzmaßnahmen speziell für E-Bikes – von der mechanischen Sicherung bis zur Registrierung.
- Sicherheitsbewusste Allrounder: Wer grundsätzlich wissen will, welche Diebstahlsicherung fürs Fahrrad sinnvoll ist, findet dort einen Überblick über Schlösser, Versicherungsfragen und die Rolle der Registrierung.
- Codierungs-Interessierte: Die klassische Fahrradcodierung kennen viele von ADFC-Aktionen. Die Seite erklärt, wie Codierung funktioniert – und wie BikePass sie mit der Klebekodierung ins Digitale übersetzt.
- Registrier-Willige: Die Startseite selbst besetzt die zentrale Suchintention rund um das Registrieren des eigenen Rades.

Jede dieser Seiten bringt eigene Yoast-Metadaten, ein FAQ-Schema für Rich-Snippets und eine konsequente interne Verlinkung mit – untereinander und zurück zur Registrierung. Inhaltlich gilt dabei eine harte Regel, die wir jedem Kunden empfehlen: Keine Zahl ohne Quelle. Alle Statistiken auf den Seiten stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, vom GDV oder aus dem Fahrradschloss-Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 3/2025); Produktangaben sind gegen das reale Produkt geprüft.
„BikePass ist für uns beides: ein Produkt, an das wir glauben, und ein Praxislabor. Alles, was wir Kunden empfehlen – saubere Informationsarchitektur, Keyword-Cluster, verifizierte Inhalte –, müssen wir hier selbst umsetzen und am Markt beweisen.”
— Christopher Schwab, Gründer der CSW.AGENCY
Was das Projekt zeigt
BikePass ist für die CSW.AGENCY mehr als ein Nebenprojekt. Es zwingt uns, die eigene Beratung ernst zu nehmen: Produktpositionierung, Technik und Sichtbarkeit greifen nur ineinander, wenn sie von Anfang an zusammen gedacht werden. Eine App allein registriert keine Fahrräder, wenn niemand sie findet – und die beste Landingpage überzeugt nicht, wenn das Produkt dahinter nicht hält, was sie verspricht.
Der nächste Schritt ist bereits geplant: ein Ratgeber-Bereich auf bikepass.eu, der das Themenfeld Fahrradsicherheit kontinuierlich vertieft. Und wenn Sie überlegen, wie Ihr eigenes Produkt oder Ihre Website systematisch sichtbar werden kann: Genau solche Projekte sind unser Tagesgeschäft – von der Strategie bis zur Umsetzung. Der einfachste Einstieg ist eine unverbindliche Projektanfrage.










